1 Herren Oberliga Thüringen/Hessen
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1.1 Grujic, Slobodan interviewbobo.pdf [79 KB] |
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1.2 Walker, Samuel interviewwalker.pdf [79 KB] |
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1.3 Lehmann, Christian Jahrgang: 1982 Wohnort: Hanau Der frischgebackene Ehemann begeistert die Zuschauer in Langenselbold mit seinem attraktiven Spiel schon seit einigen Jahren. Christian wird sicher einer der Leistungsträger im mittleren Paarkreuz sein. |
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1.4 Pisarczyk, Tomasz Jahrgang: 1982 Wohnort: Jastrzebie Zdroj Tomek geht jetzt in seine 3. Saison in Langenselbold und war maßgeblich am Titelgewinn beteiligt. Aus beruflichen Gründen steht er leider nicht mehr an jedem Wochenende zur Verfügung. Wir glauben dennoch, dass er eine wichtige Stütze für uns sein wird. |
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1.5 Walenzyk, David Jahrgang: 1995 Wohnort: Wächtersbach Mit David hat sich uns der beste Jugendspieler des MainKinzigKreises angeschlossen. Der Gymnasiast mit den schnellen Beinen und der starken Vorhand kam vom Oberligisten aus NiederRoden zu uns. An David werden wir sicher noch viel Freude haben. |
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1.6 Leißner, Matthias Jahrgang: 1971 Wohnort: Langenselbold Der ehemalige Deutsche Meister will nach überstandener Rückenverletzung diese Saison, auch wenn inzwischen Familie und Beruf in den Vordergrund gerückt sind, nochmals voll angreifen. Mit seinem großen Kampfgeist und Willen wird er im hinteren Paarkreuz sicher eine Stütze des Teams sein. Als Mannschaftsführer hat er darüber hinaus schon seit Jahren das Team im Griff. |
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2.3 Fischer, Markus Jahrgang: 1969 Wohnort: NeuAnspach Markus ist mit seiner ruhigen und ausgeglichenen Art ein Gewinn für jedes Team. Auch wenn er diese Saison aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten wird, sollte ihm im hinteren Paarkreuz eine positive Bilanz zuzutrauen sein. |
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2.4 Burkard, Dirk Jahrgang: 1971 Wohnort: Büdingen Dirk ist von der TTG BüdingenLorbach neu zu uns gestoßen. Der kompromisslose Angriffsspieler hat sich viel vorgenommen und wird sicher den ein oder anderen Gegner vor eine unlösbare Aufgabe stellen. |
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TT-Kader für Oberliga steht
Nach der Vertragsverlängerung mit dem Ex-Profi Slobodan Grujic, der wieder für einige Spiele im Trikot der Selbolder Oberligamannschaft zur Verfügung steht, konnten die Macher der TGL einen weiteren Spieler für das vordere Paarkreuz gewinnen, der jedoch in den hiesigen Breitengraden nicht ganz so bekannt sein dürfte. Der 16jährige Samuel Walker wird sich, zumindest für eine Saison, der Turngemeinde anschließen. Der junge Engländer wird für ein Jahr in Deutschland leben und im Trainingszentrum in Frankfurt seine Tischtenniskarriere vorantreiben. Für diese Zeit möchte der Nachwuchsspieler, der in England in dieser Saison das Turnier der Junioren Top14 gewinnen konnte, auch möglichst praktische Spielerfahrungen in einem laufenden Wettbewerb sammeln. Natürlich hat Samuel auch internationale Wettkämpfe wie die Europameisterschaften auf seinem Programmzettel stehen. Mit dem Youngster von der Insel, der neben Tischtennis auch Rugby und Fußball mag, haben die Selbolder einen weiteren Spieler für das Abenteuer Oberliga gewinnen können, der sicherlich nochmal für eine Attraktionssteigerung des schnellen Rückschlagsports in der TT-Arena in Langenselbold sorgen wird. In den nächsten beiden Jahren möchte Samuel Walker auf jeden Fall zu den besten drei Junioren in Europa gehören. Der Spieler wird nach den Junioren-Europameisterschaften im Juni dann vor Saisonbeginn zum Kader der Selbolder hinzustoßen. Im mittleren Paarkreuz sind die Selbolder mit Neuzugang David Walenzyk und Christian Lehmann ebenfalls gut aufgestellt. Komplettiert wird das Team im hinteren Paarkreuz mit Markus Fischer, Matthias Leißner und Dirk Burkard, der von der TTG Büdingen-Lorbach nach Langenselbold kam.
Saison 2010 / 2011 Saisonrückblick
die Hessenligasaison 2010/2011 war keine „normale„ Spielzeit. Nachdem 2009/2010 der Abstieg nur knapp verhindert werden konnte, war das Ziel für die abgelaufene Saison sich sorgenfrei im gesicherten Mittelfeld der Tabelle zu positionieren. Mit Ernst Fischer, Mike Hopkins und Markus Fischer kamen gestandene ehemalige Regionalund Oberligaspieler hinzu, die dem Team die notwendige Stabilität geben sollten. Dazu wurde der „Selbolder Bub„ Christian Erb in die Stammformation hineingenommen. Obwohl uns mit Christian Lehmann der Leistungsträger der vergangenen Jahre verlassen hat, gingen wir positiv gestimmt in die neue Spielzeit. Bereits im ersten Spiel unterstrichen wir mit einem deutlichen 9:2 in eigener Halle gegen den späteren Meister aus Hofgeismar, dass eventuell sogar Chancen auf mehr als einen Mittelfeldplatz bestehen würden. Danach war die Hinrunde allerdings geprägt von Verletzungen. Ernst Fischer machte ein Bandscheibenvorfall zu schaffen und Matthias Leißner hatte ebenfalls mit anhaltenden Rückenproblemen zu kämpfen, die sich auch in der Rückrunde noch bemerkbar machen sollten. Schlussendlich kam man zur Winterpause mit 2 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze auf Platz 3 ins Ziel.
Normalerweise waren zur Rückrunde keine Veränderungen im Team angedacht. Allerdings hatten wir plötzlich die Chance mit Slobodan Grujic einen ehemaligen Weltklassespieler zu verpflichten, der nach einer überstandenen Verletzung und langer Pause wieder Lust auf Tischtennis bekommen hatte. Wir zögerten nicht lange und haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und uns seine Dienste – zumindest für einige Spiele – gesichert. Auch der in Seligenstadt unglückliche Christian Lehmann stand plötzlich wieder vor der Tür. Gerne haben wir ihn wieder ins Team aufgenommen. Auch wenn Mike Hopkins den Spielbetrieb zur Rückrunde eingestellt hatte, war das Ziel in der Rückrunde nochmals einen Angriff auf die Tabellenspitze zu starten. Den Vorsprung des TTC Hofgeismar konnten wir dann jedoch nicht ganz einholen. Obwohl wir die beste Mannschaft der Rückrunde waren und den Meister auch in dessen eigener Halle besiegen konnten, fehlten zum Schluss bei Punktgleichheit 5 Spiele zur Meisterschaft. Hofgeismar, eine junge Truppe mit sich stetig steigernden Akteuren wurde verdient Meister.Über die Relegation bekamen wir dann noch eine zweite Chance. In Fulda mussten wir in dann gegen den 8. der Oberliga, den TTC Rhönsprudel FuldaMaberzell III und den zweiten der Thüringenliga, den SV Schott Jena II antreten. Nachdem wir Jena mit 9:2 besiegen konnten, während Maberzell „nur„ 9:4 gegen den Thüringer gewonnen hatte, war klar, dass uns im Spiel der beiden Favoriten ein 8:8 reichen würde. Die Begegnung war dann an Dramatik nicht zu überbieten. Mit dem Schlussdoppel holten wir den entscheidenden achten Punkt und konnten überschwenglich doch noch mit den vielen mitgereisten Fans den Aufstieg feiern. Eine nicht „normale„ Spielzeit hatte doch noch zu einem Happy End geführt.






