Bitterer Abend gegen starken Gegner: TG Langenselbold II unterliegt Höchst/Nidder mit 2:8
Ein schwieriger Hessenliga-Abend für unsere
TG 1953 Langenselbold II:
Gegen den TTC Höchst/Nidder musste sich die Mannschaft
am Donnerstagabend mit 2:8 geschlagen geben.
Das Ergebnis fiel am Ende deutlich aus – doch gerade zu Beginn gab es
Situationen, in denen die Begegnung auch eine andere Richtung hätte nehmen können.

Ernst Fischer und Ralf Dreiser holten die beiden Langenselbolder Punkte. Besonders bitter war zudem das zweite Doppel, das erst mit 9:11 im fünften Satz verloren ging.
Mit Peter Rohr, Andreas Gehm, Ernst Fischer und Ralf Dreiser ging unsere Zweite an die Tische. Die Gäste aus Höchst/Nidder präsentierten sich an diesem Abend jedoch von Beginn an stark und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent.
Trotzdem gab es immer wieder umkämpfte Phasen, in denen die TGL zeigte, dass sie sich auch von einem frühen Rückstand nicht kampflos geschlagen gibt.
Ein Doppel zum Greifen nah
Das erste Doppel des Abends ging zunächst an die Gäste. Andreas Gehm und Ralf Dreiser mussten sich Salar Kargarmazraeh und Nikolai Bruske in drei Sätzen geschlagen geben.
Ganz anders verlief die Begegnung von Peter Rohr und Ernst Fischer gegen Nasratullah Nuri und Simon Winterstein.
Das Langenselbolder Duo erwischte einen hervorragenden Start und gewann die ersten beiden Sätze mit 11:7 und 11:4.
Der zweite Punkt zum 1:1-Ausgleich schien zum Greifen nah. Doch Höchst/Nidder kämpfte sich zurück und erzwang nach vier Durchgängen tatsächlich noch den Entscheidungssatz.
Dort entwickelte sich ein echter Krimi.
9:9 – zwei Bälle fehlten noch.
Leider gingen genau diese beiden Punkte an die Gäste. Mit 9:11 mussten sich Rohr und Fischer geschlagen geben – eine besonders bittere Niederlage nach einer 2:0-Satzführung.
Ein Spielstand, der nach dem engen zweiten Doppel durchaus auch anders hätte aussehen können.
Höchst/Nidder baut den Vorsprung aus
In den ersten beiden Einzeln setzte sich der Lauf der Gäste zunächst fort.
Peter Rohr musste sich Nasratullah Nuri in drei Sätzen geschlagen geben. Auch Andreas Gehm konnte gegen Salar Kargarmazraeh den nächsten Gästepunkt nicht verhindern.
Andreas holte sich dabei den zweiten Satz deutlich mit 11:3, doch Kargarmazraeh fand anschließend die passende Antwort und gewann die Partie mit 3:1.
Damit stand es plötzlich 0:4.
Jetzt brauchte die TGL dringend ein Erfolgserlebnis.
Ernst Fischer setzt das erste Ausrufezeichen
Und genau dieses Erfolgserlebnis lieferte Ernst Fischer.
Gegen Simon Winterstein spielte Ernst von Beginn an konzentriert und gewann die ersten beiden Sätze mit 11:6 und 11:5.
Winterstein verkürzte noch einmal, doch Fischer ließ sich davon nicht beeindrucken.
Mit einem weiteren 11:5 im vierten Durchgang machte er den 3:1-Erfolg perfekt.
Die Gäste bleiben konsequent
Ralf Dreiser lieferte sich anschließend mit Nikolai Bruske mehrere enge Sätze. Gleich der erste Durchgang ging erst mit 10:12 verloren, den zweiten holte sich Ralf mit 12:10.
Doch Bruske setzte sich letztlich mit 3:1 durch.
Auch im zweiten Durchgang des vorderen Paarkreuzes blieb Höchst/Nidder stark. Peter Rohr unterlag Salar Kargarmazraeh in drei Sätzen.
Andreas Gehm kämpfte gegen Nasratullah Nuri ebenfalls um jeden Ball. Nach einem starken 11:7 zum Auftakt entwickelte sich insbesondere der dritte Satz zu einem engen Duell, das erst mit 10:12 an Nuri ging.
Am Ende musste sich Andreas mit 1:3 geschlagen geben.
Ernst Fischer diesmal ohne Happy End
Nach seinem starken ersten Einzelsieg traf Ernst Fischer anschließend auf Nikolai Bruske.
Der Gästespieler erwischte den besseren Start und brachte die Begegnung mit zwei klaren Satzgewinnen unter Kontrolle.
Im dritten Satz kämpfte Ernst noch einmal um die Wende und zwang Bruske bis in die Verlängerung.
Erst beim 12:14 fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste.
Ralf Dreiser sorgt für einen starken Abschluss
Im letzten Einzel des Abends wollte sich die TGL noch einmal mit einem Erfolgserlebnis belohnen.
Und Ralf Dreiser lieferte.
Gegen Simon Winterstein spielte er von Beginn an konzentriert, gewann die ersten beiden Sätze jeweils mit 11:7 und ließ auch im dritten Durchgang nichts mehr anbrennen.
11:8 – 3:0 für Ralf Dreiser!
Damit ging zumindest der letzte Punkt des Abends noch einmal verdient auf das Konto unserer Mannschaft.
Ein deutlicher Endstand – aber auch verpasste Möglichkeiten
Am Ende muss man anerkennen, dass der TTC Höchst/Nidder an diesem Abend insgesamt die stärkere Mannschaft stellte.
Trotzdem gab es Situationen, die zeigen, wie eng Tischtennis sein kann. Besonders das Doppel von Peter Rohr und Ernst Fischer hätte nach einer 2:0-Führung durchaus für einen frühen Langenselbolder Punkt sorgen können.
Auch in einigen weiteren Sätzen fehlten nur wenige Bälle. Genau dort gilt es anzusetzen und die richtigen Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben mitzunehmen.
Ernst Fischer
Sorgte mit seinem 3:1-Erfolg für den ersten Langenselbolder Punkt.
Ralf Dreiser
Beendete den Abend mit einem souveränen 3:0-Erfolg.
Weiterarbeiten
Enge Sätze und das knappe Doppel liefern Ansatzpunkte für die kommenden Spiele.
Blick nach vorne
Nach 2 Stunden und 50 Minuten war die Begegnung beendet. Mit 25:11 Sätzen und 352:297 Bällen ging der Abend an den TTC Höchst/Nidder.
Niederlagen gehören zu einer langen Saison dazu. Entscheidend ist, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, im Training weiterzuarbeiten und beim nächsten Spiel wieder neu anzugreifen.
Genau das wird unsere Zweite tun.





