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Bericht 1. Bundesliga

Zwei Siege reichen nicht: TG Langenselbold verliert in Dachau mit 2:6

Zwei Siege reichen nicht: TG Langenselbold verliert in Dachau mit 2:6
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1. Bundesliga · Endstand Auswärtsspiel
TG Langenselbold
2:6
TSV Dachau 65

Am Sonntagnachmittag gastierte die TG 1953 Langenselbold beim TSV Dachau 65 in der 1. Bundesliga Damen und musste sich am Ende mit 2:6 geschlagen geben. Dabei zeigten unsere Damen in den entscheidenden Momenten durchaus Qualität, doch der Gastgeber war an diesem Tag in der Breite schlicht zu stark. Vor 110 Zuschauern waren es vor allem Sally Moyland und Sophia Klee, die im Doppel sowie Sally Moyland im Einzel mit großem Einsatz für die TGL-Punkte sorgten.

Zwei Siege reichen nicht: TG Langenselbold verliert in Dachau mit 2:6

In der 1. Bundesliga Damen gastierte die TG 1953 Langenselbold am Sonntag, den 27. September 2026, beim TSV Dachau 65. Vor 110 Zuschauern kämpften unsere Damen um jeden Ball, doch am Ende stand eine 2:6-Niederlage zu Buche. Was die Begegnung dennoch besonders machte: zwei hart erkämpfte Siege, ein Comeback nach 0:2-Satzrückstand und eine Partie, die alles bot, was Bundesliga-Tischtennis ausmacht.

Bundesliga-Auswärtsspiel: TSV Dachau 65 vs. TG 1953 Langenselbold, Endstand 6:2 (aus Dachauer Sicht), 110 Zuschauer, Saison 2026/27

Der Start: Ausgeglichene Doppel, aber sofort höchstes Niveau

Wenn in der 1. Bundesliga die Doppel gespielt werden, ist klar: Hier gibt es keine Aufwärmphase, hier geht es sofort zur Sache. Im ersten Doppel schickte die TGL Lorena Morsch und Sonja Roggenhofer ins Rennen gegen Sabine Winter und Dora Cosic. Die Partie entwickelte sich zu einem Abtasten auf höchstem Niveau. Die TGL gewann den zweiten Satz mit 11:7 und bewies damit, dass mit ihr zu rechnen ist, doch die Dachauer Paarung ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und sicherte sich das Doppel mit 3:1 Sätzen. Zwischenstand: 0:1.

Was dann folgte, war eine der besten TGL-Vorstellungen des Tages. Sally Moyland und Sophia Klee standen dem Dachauer Duo Seoyoung Byun und Koharu Itagaki gegenüber, und lieferten ein packendes Fünfsatz-Doppel. Im ersten Satz zog Dachau auf 14:12 davon, ein knapper Rückstand, der das Paar aber nicht erschütterte. Satz zwei und drei gingen klar an die TGL (11:9, 11:6), ehe Dachau im vierten Satz mit 11:8 ausglich und die Entscheidung in den fünften Satz zwang. Doch dort zeigten Moyland und Klee die nötige Kaltschnäuzigkeit: 11:4. Doppelbilanz ausgeglichen, 1:1.

Die erste Einzel-Phase: Dachau dreht auf

Mit dem Schwung aus dem Doppelsieg starteten unsere Damen in die Einzelrunde, doch das Momentum lag nun bei Dachau. Sophia Klee traf in Einzel Nummer drei auf Sabine Winter und fand gegen deren geradliniges, präzises Spiel kein Mittel. Die Sätze gingen mit 8:11, 7:11 und 2:11 an die Gastgeberin. Zwischenstand: 1:2.

Jetzt war es an Sally Moyland, die Begegnung für die TGL offen zu halten, und was folgte, war der herausragende Moment des gesamten Spieltags. Moyland lag gegen Seoyoung Byun mit 0:2 Sätzen zurück, der zweite Satz endete nach einer langen Verlängerung mit 14:16. In dieser Situation, mit dem Rücken zur Wand, fand Moyland zu einem anderen Spiel. Satz drei (11:8), Satz vier (11:5), Satz fünf (11:8), ein eindrucksvolles Comeback aus scheinbar aussichtsloser Lage. 2:2, die TGL war wieder dran.

Comeback des Tages

Sally Moyland gegen Seoyoung Byun: Nach 0:2-Satzrückstand und einem Verlängerungssatz (14:16) drehte Moyland die Partie noch mit 3:2, ein Sieg, der die Qualität und den Kampfgeist unserer Damen in dieser Liga eindrucksvoll unterstrichen hat.

Die entscheidende Phase: Dachau baut die Führung aus

Das 2:2 hätte der Wendepunkt sein können, aber Dachau ließ es nicht zu. Sonja Roggenhofer traf auf Koharu Itagaki und verlor in drei Sätzen (5:11, 11:13, 4:11). Besonders der zweite Satz zeigte, wie eng es hätte werden können: 11:13, eine Verlängerung, die mit ein, zwei Bällen anders hätte ausgehen können. Aber Itagaki bewies in diesen kritischen Momenten die Klasse einer Spitzenspielerin. Zwischenstand: 2:3.

Im sechsten Einzel versuchte Lorena Morsch gegen Dora Cosic, den Anschlusstreffer zu schaffen. Morsch gewann den dritten Satz mit 11:8 und setzte damit ein Zeichen, aber Cosic ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und entschied die Partie mit 3:1 Sätzen für Dachau. Zwischenstand: 2:4. Das war eine schwierige Ausgangslage, aber die TGL-Damen machten weiter.

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Schlussphase: Keine Wende mehr möglich

Im siebten Einzel musste Sally Moyland erneut ran, diesmal gegen Sabine Winter, die auf der Gegenseite als starke Nummer eins fungierte. Die Sätze 9:11, 3:11 und 2:11 zeigten, dass Winter an diesem Tag auf einem anderen Level agierte und Moyland nach dem langen Comeback-Kampf zuvor kaum noch Reserven hatte. Zwischenstand: 2:5.

Im achten Einzel, dem entscheidenden Spiel des Tages, traf Sophia Klee auf Seoyoung Byun. Ein Sieg hätte den Endstand noch etwas enger gestaltet, aber Byun ließ mit Sätzen von 11:3, 11:6 und 11:7 keine Zweifel aufkommen. Mit dem 2:6 war die Begegnung entschieden; die Spiele neun und zehn wurden nicht mehr ausgetragen.

Spielerinnen im Fokus

Wer an diesem Sonntag das TGL-Spiel analysierte, kam an einer Person nicht vorbei: Sally Moyland war die stärkste Akteurin auf TGL-Seite. Das gewonnene Doppel gemeinsam mit Sophia Klee, dann das Comeback-Einzel gegen Byun nach 0:2-Satzrückstand, das sind Leistungen, die auch in einer Niederlage leuchten. Sophia Klee steuerte im Doppel ebenfalls ihren Teil bei, hatte es in den Einzeln gegen starke Gegnerinnen jedoch schwer. Lorena Morsch und Sonja Roggenhofer kämpften in jedem ihrer Spiele, ohne in dieser Begegnung den Punktgewinn zu holen.

Endstand

2:6

TG 1953 Langenselbold, TSV Dachau 65
1. Bundesliga Damen, 27. September 2026 | 110 Zuschauer

Fazit

Das 2:6 in Dachau ist eine klare Niederlage, und der Spielverlauf lässt keinen anderen Schluss zu: Der TSV Dachau 65 war an diesem Tag in der Breite stärker. Und doch hat diese Begegnung gezeigt, wozu unsere Damen in der Lage sind, wenn sie ihr bestes Tischtennis abrufen. Das Fünfsatz-Doppel, das Comeback von Sally Moyland nach 0:2-Satzrückstand, die enge Verlängerungsphase im zweiten Satz gegen Itagaki, das sind keine Zufälle, das ist Qualität. Die Gesamtsatzbilanz von 8:22 spiegelt vor allem die deutlichen Spiele wider, die letztlich den Unterschied gemacht haben.

In der 1. Bundesliga zählt jeder Punkt, und den nächsten Auftritt werden unsere Damen mit diesen Eindrücken im Gepäck angehen. Der Kampfgeist war da, das zählt als Grundlage für alles, was noch kommt.

Auf geht's, TGL! Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mithalten kann und weiß, wie man Punkte holt. Der nächste Einsatz kommt bestimmt, und mit dem heutigen Tag im Rücken gibt es allen Grund, nach vorne zu schauen.
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