Heimniederlage gegen Neuberg: TGL X unterliegt deutlich mit 4:9
Die zehnte Mannschaft der TG 1953 Langenselbold empfing am Freitagabend den TTC Neuberg IV in der 3. Kreisklasse Gr. 4 VR. Am Ende stand ein 4:9 aus Sicht der TGL, eine deutliche Niederlage, auch wenn einzelne Partien bis in den letzten Satz offen blieben.
Die Doppel: Guter Start, dann der Rückstand
Olaf Dettmar und Sinan Inak legten mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Jürgen Grünig und Sandra Haase (11:8, 11:6, 11:6) einen starken Grundstein und brachten die TGL früh in Führung. Doch schon im zweiten Doppel drehte sich das Bild. Norbert Krebs und Bernard Walkiewicz starteten vielversprechend mit einem knappen 12:10 im ersten Satz gegen Konstantinos Kafetzopoulos und Mirco Credé, verloren die nächsten drei Durchgänge jedoch und mussten die Punkte abgeben. Auch Thorsten Bräscher und Gerhard Schwarz fanden gegen Michael Holzapfel und Marcus Leibner kein Mittel und unterlagen 0:3. Nach den Doppeln stand es 1:2, die TGL hatte den frühen Vorsprung bereits wieder aus der Hand gegeben.
Einzeln unter Druck: Neuberg zieht davon
Die Einzelserien brachten zunächst keine Besserung. Olaf Dettmar kämpfte gegen Jürgen Grünig über vier Sätze, gewann den ersten mit 11:9, konnte den Schwung aber nicht konservieren und verlor letztlich 1:3. Norbert Krebs lieferte gegen Konstantinos Kafetzopoulos ebenfalls einen Viersat-Kampf, holte sich im dritten Satz einen Treffer zurück, musste aber am Ende ebenfalls die Niederlage hinnehmen. Der Zwischenstand: 1:4 für Neuberg.
Dann kam Sinan Inak. Gegen Michael Holzapfel dominierte Sinan Inak von Beginn an und gewann souverän 3:0 (11:6, 11:7, 11:6), ein Lichtblick in der schwierigen Phase. Der anschließende Sieg von Bernard Walkiewicz gegen Marcus Leibner, der nach einem 0:1-Satzrückstand noch drei Sätze in Folge gewann (3:11, 11:9, 11:8, 11:7), sorgte für das zwischenzeitliche 3:5 und ließ kurz Hoffnung aufkeimen. Doch Martin Reinbott unterlag Sandra Haase ohne Satzerfolg, und der Rückstand wuchs auf 3:6.
Fünfsatzspiele ohne Happy End
Die spannendsten Abschnitte des Abends lieferten zwei Fünfsatzspiele, die das Potential der TGL-Spieler zeigten, und am Ende doch den Gegner beglückten. Olaf Dettmar führte gegen Konstantinos Kafetzopoulos zeitweise mit 2:1 nach Sätzen, hielt das Spiel bis in den fünften Durchgang offen, unterlag am Ende aber 9:11 im Entscheidungssatz. Zwischenstand danach: 3:7.
Das bitterste Spiel des Abends
Norbert Krebs brachte Jürgen Grünig tatsächlich mit 2:0 nach Sätzen in Bedrängnis (11:9, 11:7). Doch Grünig fand zurück, drehte das Spiel und gewann noch 3:2, der finale Satzstand 10:12 im fünften Durchgang. Ein Comeback des Gegners, das wehtat. Zwischenstand: 3:8.
Sinan Inak gewann auch das zweite Einzel des Abends, diesmal gegen Mirco Credé mit 3:1 (11:6, 11:5, 9:11, 11:8), und brachte die TGL auf 4:8 heran. Doch das Schicksal der Begegnung war bereits besiegelt.
Der entscheidende Punkt
Thorsten Bräscher traf im letzten ausgetragenen Spiel auf Michael Holzapfel. Nach einem überzeugenden 11:7 im ersten Satz und einem viel umkämpften zweiten Satz, der erst bei 12:14 endete, verlor Bräscher auch den dritten und vierten Durchgang. Mit dem 1:3 stand der neunte Punkt für Neuberg fest, Endstand 4:9. Die Spiele 14, 15 und 16 wurden nicht mehr ausgetragen.
Endergebnis
4:9
TG 1953 Langenselbold X gegen TTC Neuberg IV
Sätze: 20:29 | Bälle: 427:476 | Freitag, 18. September 2026Sinan Inak überragt, aber der Rest kämpfte
Sinan Inak war die überragende Figur auf TGL-Seite: zwei Einzelsiege, beide ohne Satzverlust, dazu der Doppelerfolg zum Auftakt. Eine lupenreine Bilanz. Auch Bernard Walkiewicz zeigte mit dem Einzel-Comeback-Sieg gegen Marcus Leibner, was möglich ist. Die Fünfsatzspiele von Olaf Dettmar und Norbert Krebs zeigen: Die Abstände zum Gegner sind nicht unüberwindbar. Dass gleich 15 Sätze des Abends knapp ausfielen, unterstreicht das.
Fazit
Die 4:9-Heimniederlage gegen TTC Neuberg IV ist klar und verdient, der Gegner war an diesem Abend insgesamt stärker. Dennoch darf das Team festhalten: Einzelne Spieler haben gekämpft bis zum letzten Ball, und die Niederlage wäre bei günstigerem Verlauf der Fünfsatzspiele enger ausgefallen. Jetzt gilt es, diese Erfahrungen mitzunehmen und beim nächsten Auftritt entschlossener aufzutreten.





